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Die Schwierigkeit ist jedoch, dass Frauen um die 30 oft auf der Suche nach einem Vater für ihre oder zukünftige Kinder sind, sich viele Männer aber nicht fest binden wollen. Je jünger sie sind, desto freier möchten sie sein. Den Kinderwunsch gleich beim ersten Date zu offenbaren, sei generell keine gute Idee, sagt Hegmann: Lebensplanung ist dafür viel zu früh. Der Mann bewirbt sich ja nicht um einen Job bei Ihnen. Hat er den Eindruck, es geht hauptsächlich um das Kind und nicht um ihn, wird er nicht bleiben.

Doch der Markt an solchen Traumprinzen wird immer geringer, da immer mehr Frauen über die besseren Ausbildungen verfügen. Auch zu hohe Erwartungen schmälern die Chancen. Laut Hegmann müssen sich junge Frauen davon frei machen, den perfekten Partner finden zu wollen. Kein Partner kann für jeden Lebensaspekt perfekt sein. Es bleiben immer ein paar Wünsche offen", betont er. Es müssen nicht gleich die Funken sprühen Selbst wenn nicht alles zu hundert Prozent passt, sollte man dem Kontakt trotzdem eine Chance geben und sich nochmal treffen: Die sogenannte Liebe auf den ersten Blick sei in den meisten Fällen eher sexuelle Anziehungskraft.

Einfacher wird die Suche dadurch nicht. Durch ihre Erfahrungen wissen sie in der Regel genau, was sie wollen und was sie nicht mehr erleben möchten. Zu Kompromissen sind viele nicht mehr bereit. Die Wahl an potenziellen Partnern schrumpft. Ältere Frauen müssen keine Scheu vor jüngeren Männern haben Daher kann es für ältere Damen durchaus Chancen bieten, wenn sie die Scheu vor jüngeren Männern ablegen. Politische Richtung ist wichtig Für Frauen gibt es eine Reihe weiterer Ausschlusskriterien: Ähnlich verhält es sich mit der Religion: Während 35 Prozent der Frauen keinen Partner wollen, der einen anderen Glauben hat, ist das nur für jeden vierten Mann ein Ausschlusskriterium.

Auch der Liebe über Landesgrenzen stehen weibliche Singles skeptischer gegenüber: Jede fünfte Frau könnte sich nur schwer eine Beziehung zu jemand mit einer anderen Nationalität vorstellen. Gleicher Meinung sind nur elf Prozent der Männer. Männer achten auf Attraktivität Es gibt allerdings auch einen Bereich, bei dem Männer intoleranter sind: Für 67 Prozent der Männer, aber nur für 59 Prozent der Frauen wäre fehlende Attraktivität ein Hindernis für eine Beziehung. Das sieht nur knapp die Hälfte der Frauen genauso.

Aber eine gute Nachricht: Männer sind offener für Frauen mit Kind als oft angenommen: Zunehmende Ansprüche führen zu Partnerwahl-Dilemma "Frauen sind in den letzten Jahrzehnten bei der Partnerwahl zunehmend wählerischer geworden. Vor allem das soziale Prestige des Partners, wie beruflicher Erfolg, Status, Bildung und finanzielle Unabhängigkeit, ist ihnen wichtig", konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.


Partnersuche: Frauen sind bei der Partnerwahl wählerischer als Männer